Staatssekretär Markus Sackmann in Altdorf

Mittelstand und Handwerk besonders wichtig

Einen kurzweiligen Abend bot eine Veranstaltung, zu der die Altdorfer CSU den bayerischen Staatssekretär für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Markus Sackmann, eingeladen hatte, welcher anlässlich eines Besuchs der Firma SUSPA nach Altdorf kam.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Thomas Kramer und die Grußworte vom Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein und dem Altdorfer Bürgermeister Erich Odörfer begann Markus Sackmann mit seinen Ausführungen zu aktuellen Themen der Landespolitik, vor allem aber der Wirtschaft in Bayern. Im Rhythmus von vier Wochen besucht der auch für den ländlichen Raum zuständige Sackmann gemeinsam mit anderen Abgeordneten sämtliche Regierungsbezirke in Bayern.

Besonders spannend empfand er es dabei, dass man oft gerade in kleinen Dörfern Firmen entdeckt, die Hightech entwickeln und produzieren. Dies zeigt deutlich die Bandbreite und Möglichkeiten gerade des ländlichen Raums. Dabei erachtet Sackmann es für besonders wichtig, nicht immer strikt die Politik für den ländlichen Raum von der für die Ballungszentren abzugrenzen. Wichtig ist vielmehr ein Miteinander von Stadt und Land. Auch hob er hervor, dass nicht nur die großen Wirtschaftszentren, sondern auch kleine Orte zum Wirtschaftswachstum in Bayern beigetragen haben.

Ein besonderes Augenmerk legt die Bayerische Regierung auf das Handwerk und den Mittelstand. So sollen Betriebe ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie bei der Entwicklung neuer Produkte oder Umsetzung neuer Ideen die Forschungseinrichtungen der Fachhochschulen in Anspruch nehmen. Auch soll die Möglichkeit für Handwerksmeister ausgebaut werden, an Fachhochschulen zu studieren. Betroffen sind hier fast ausschließlich die technischen Studiengänge, für welche in näherer Zukunft zusätzliche Studienplätze geschaffen werden sollen.

Existenzgründerveranstaltungen sind ein ebenso wirksames und hilfreiches Mittel wie die Begleitung von kleineren und mittelständischen Unternehmen bei Export und Internationalisierung. Dabei sind im Vorfeld bereits die Bereiche Ausbildung und Schule besonders wichtig. Die besondere Förderung von Mittelstand und Handwerk ist vor allem ein Verdienst der Regierung um Ministerpräsident Beckstein, da sich dieser gerade diesen beiden Bereichen besonders annimmt.

In der anschließenden Diskussionsrunde meldete sich unter anderem ein Professor der Fachhochschule Nürnberg zu dem Thema Unterstützung kleinerer Unternehmen durch Fachhochschulen zu Wort und legte die mögliche Problematik bei der Umsetzung dieses Planes aus praktischer Sicht dar. Im weiteren Verlauf wurde noch die starke Belastung des Mittelstandes durch die immens gestiegenen Energiepreise angesprochen, was eine Diskussion zu den Themen Kernenergie sowie alternative Energiearten auslöste. Hierzu führte Sackmann aus, dass günstige Energie geschaffen werden muss, um die finanzielle Belastung des Mittelstandes einzuschränken.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich Thomas Kramer mit einem Präsent bei Markus Sackmann, der für den freundlichen Empfang dankte.