Politischer Aschermittwoch - Gesundes Wachstum und solide Finanzen

Gesundes Wachstum und solide Finanzen: Unter dieses Motto stellte der Fraktionsvorsitzende Thomas Kramer seine Ausführungen bei der letzten Veranstaltung der CSU Altdorf – und diskutierte dies ausführlich mit den anwesenden Teilnehmern.

Nachdem Lothar König neben den Besuchern auch 1. Bürgermeister Erich Odörfer sowie die Stadträte Angelika Raß, Christa Wild und Peter Kellermann begrüßt hatte, ging Thomas Kramer auf die wichtigsten Aspekte der diesjährigenHaushaltsberatungen ein. Neben der Sicherung der zukünftigen Einnahmen der Stadt waren dies auch die zukunftsweisenden Investitionen in die Weiterentwicklung der Stadt Altdorf. Nach Vorstellung der Altdorfer CSU ist die Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohngebiete ein immens wichtiger Bestandteil einer soliden Politik. Nachdem starken Aderlass bei den Gewerbesteuereinnahmen – so reduzierte sich das gewerbliche Bruttosteueraufkommen dramatisch von 627 EUR pro Einwohner im Jahr 2011 auf 173 EUR im Jahre 2013 – ist es zwingend notwendig, die finanzielle Situation der Stadt deutlich zu verbessern. Nur durch eine Verbesserung der Einnahmesituation sind auch in Zukunft die für die Bürger notwendigen Ausgaben im Bereich der freiwilligen,vor allem sozialen Leistungen finanzierbar.

Aus diesem Grund beantragte die Altdorfer CSU alleine 180.000 EUR für die Planung des Gewerbegebietes an der Nürnberger Straße sowie für Gewerbeflächen in Ludersheim. Bei beiden Arealen muss natürlich eine gute Anbindung an das Verkehrsnetz sowie eine umweltverträgliche Gestaltung berücksichtigt werden. Ebenso hält die Altdorfer CSU die Ausweisung neuer Wohngebiete für zwingend notwendig. „Was nützt die beste Infrastruktur und die hervorragenden Angebote bei Schulen, Kindergärten und -krippen, bei Freizeiteinrichtungen und dem vielfältigen Angebot von Vereinen und Gruppen, wenn aufgrund fehlender Wohngebiete keine neuen Bürger nach Altdorf ziehen können und damit den Bestand derartiger Einrichtungen auf lange Sicht sichern“, so Thomas Kramer. Fehlende Angebote an Wohnbaugebieten waren in den vergangenen Jahren ein deutlicher Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Kommunen und dies darf sich in Zukunft nicht mehr wiederholen. Daher gilt der Ausweisung neuer Wohngebiete und dem gesunden Wachstum der Stadt ein Hauptaugenmerk der zukünftigen politischen Arbeit der Altdorfer CSU. Aber auch andere Infrastrukturmaßnahmen werden von der CSU ganz deutlich befürwortet. Dazu gehört der Bau der Abwasserschiene Nord und der flächendeckendeAusbau der DSL-Breitbandversorgung im ganzen Stadtgebiet. Allein dafür stellt der Altdorfer Stadtrat rund 1.200.000 EUR bereit.