Politischer Aschermittwoch


Zum kommunalpolitischen Aschermittwoch der Altdorfer CSU konnte der Ortsvorsitzende Thomas Kramer neben dem 1. Bürgermeister Erich Odörfer auch eine Vielzahl von Besuchern begrüßen. Da der Fraktionsvorsitzende Dr. Hans Peter Pöllot aus gesundheitlichen Gründen seinen Besuch kurzfristig absagen musste, übernahm Dr. Bernd Eckstein die Aufgabe des Hauptredners und informierte die Anwesenden ausführlich über die kommunalpolitische Entwicklung des letzten Jahres.

 

Sein Hauptaugenmerk setzte er dabei auf die erfolgreich durchgeführten Projekte. Der Abschluss des Marktplatzumbaus, die Erweiterung und erfolgreiche Vermarktung des Gewerbegebietes an der A6, die Initiativen im Bereich der Kindergärten, der Neubau des Verwaltungsgebäudes sowie die Dynamik, welche seit dem Amtsantritt von Erich Odörfer als 1. Bürgermeister der Stadt Altdorf in der Verwaltung zu spüren ist. Aber auch die problematischen Bereiche ließ er in seinen Betrachtungen nicht aus. So ging er ausführlich auf die von der SPD, den Grünen und der UNA verhinderte Errichtung einer Einkaufsmöglichkeit für den Fürstenschlag ein. Der Glaube einiger Stadträte, dem Betreiber eines solchen Marktes vorschreiben zu können, wie er sein Geschäft betreiben muss, war dabei  der Hauptgrund zum Scheitern dieses Vorhabens.

 

Der Ausblick auf die diesjährige Entwicklung der Stadt sei aufgrund der konjunkturellen Situation mit vielen Fragezeichen versehen, wobei sich die CSU nicht der derzeit grassierenden Weltuntergangshysterie anschließen wolle. Die wirtschaftliche Unsicherheit und die daraus resultierende Unklarheit über die Steuereinnahmen der Stadt machten eine Planung äußerst problematisch. Die gute und vorausschauende Haushaltspolitik des Bürgermeisters in den letzten Jahren hatte aber zur Folge, dass die Schulden der Stadt abgebaut und Rücklagen geschaffen werden konnten. Diese beliefen sich im Jahre 2009 auf 8,55 Millionen Euro. Auf diese finanziellen Mittel kann jetzt in der Krise zurückgegriffen werden. Dadurch ist es möglich, trotz vieler Einsparungen den Kurs der konsequenten Familien- und Kinderfreundlichkeit beizubehalten und die Kindergärten, Kinderkrippen und Kinderhorte weit stärker als gesetzlich vorgeschrieben zu unterstützen.

 

Eine hohe Priorität genießen darüber hinaus die Sanierung der Haupt- und Grundschule sowie die Förderung  der Musikschule, des Jugendzentrums und der Vereine mit ihren ehrenamtlichen Helfern. Die Altdorfer CSU war und bleibt immer ein Garant für die faire und gleichwertige Entwicklung der Kernstadt und der Außenorte. Tendenzen die auf eine Benachteiligung der Ortsteile hindeuteten wurden bekämpft. Es wurden Initiativen entwickelt, wie z.B. der Radwegbau nach Rasch und die Radwegeverbindung der Landkreise in Schleifmühle Richtung Gnadenberg. Man setze sich aktuell nachhaltig ein für die DSL-Anbindung in Eismannsberg.

 

Die politischen Ziele für die Zukunft werden sein, dass eine Einkaufsmöglichkeit für den Fürstenschlag und den Altdorfer Osten endlich auf den Weg gebracht, das Altdorfer Hallenbad gebaut, weitere Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt und die sozialen und kulturellen Einrichtungen besser vernetzt werden.