In einer stabilen Situation

Der Abend hielt, was er versprochen hatte: einen informativen und kurzweiligen Vortrag durch den Chefarzt des Altdorfer Krankenhauses Dr. Herbert Muschweck, der zugleich der Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung im Klinikum Nürnberg ist. Trotz des vorangegangenen „Tag der offenen Tür“ im Altdorfer Krankenhaus konnte der Vorsitzende der Altdorfer CSU, Thomas Kramer, viele interessierte Besucher begrüssen.

Dr. Muschweck berichtete anfangs, dass das Altdorfer Krankenhaus sich seit 20 Jahren in einer guten stabilen Situation befindet. Seit nunmehr knapp 5 Jahren läuft es unter dem Dach des Nürnberger Klinikums mit zunehmender Patientenzahl. Allein im Jahr 2010 sind es bereits 100 Patienten mehr als 2009, welche stationär behandelt werden. Das wichtigste Standbein des Altdorfer Hauses ist die Gastroenterologie mit über jährlich 4.000 stationären und ambulanten Eingriffen, im Vergleich zum Nordklinikum mit ca. 1.600. Eine Weiterentwicklung erfolgte durch die  Umstellung des kompletten Röntgensystems auf digitale Speichermedien. So können jetzt bei Bedarf die Aufnahmen sofort an das Klinikum Nürnberg geschickt und von den entsprechenden Fachärzten befundet werden. Auch der Alkoholentzug für sozial integrierte Patienten ist ein weiterer Schwerpunkt des Altdorfer  Krankenhauses. Die Verweildauer beträgt  ca. 8-12 Tage. Diese Abteilung ist so gut ausgelastet, dass es eine Warteliste gibt.. Ein weiteres Problem unserer „guten Zeit“ ist die Übergewichtigkeit. Seit geraumer Zeit kann man dies auch in Altdorf behandeln lassen, ein Ansatz ist  z. B. die Ernährungsberatung. Das neue angrenzende Ärztehaus, so Dr. Muschweck, war auf jeden Fall ein wichtiger Schritt, um das Altdorfer Krankenhaus erfolgreich fortzuführen.

 Nach dem interessanten und informativen Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Zum Abschluss bedankte sich die stellvertr. Ortsvorsitzende Verina Odörfer  bei Dr. Muschweck mit der Feststellung „wir sind froh, dass wir Sie als Chefarzt in Altdorf haben“.