Herbstklausur der Altdorfer CSU-Stadtratsfraktion

Im Rahmen ihrer November-Klausurtagung in Ebermannstadt zog die Altdorfer CSU-Stadtratsfraktion ein positives Fazit ihrer Arbeit im letzten Jahr. Die Arbeit im Stadtrat führte zu guten Ergebnissen. Vieles sei auf den Weg gebracht worden und die finanzielle Lage der Stadt sei so stabil, dass auch ein konjunktureller Einbruch verkraftet werden kann. Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Eckstein dankte in diesem Zusammenhang Bürgermeister Erich Odörfer für seinen Einsatz für die Stadt. Das hohe Engagement sei von den Bürgerinnen und Bürgern letztlich auch durch den Wahlerfolg gewürdigt worden.

Bei der Strategie-Klausur von CSU-Fraktion und CSU Ortsvorstandschaft beschäftigte man sich mit vor allem mit Fragen der Stadtentwicklung, aber auch mit allgemein politischen Themen und der operativen Arbeit der CSU vor Ort.
Die beiden beschlossenen neuen Wohngebiete zwischen Rascher und Neumarkter Straße sowie an der Riedener Straße seien auf den Weg gebracht. An der Rascher Straße würde das von der CSU maßgeblich beeinflusste Wohnbauland-Modell „Junge Familie“ erstmals erprobt werden. Aber man müsse nach Auffassung der CSU-Fraktion bereits jetzt in die Zukunft blicken weitere Wohngebiete ins Auge fassen. Hier böte sich eindeutig die behutsame Weiterentwicklung im Altdorfer Norden an. Hier müsse man aber auch an die Erschließung künftiger Baugebiete zu denken. Auch in einigen Außenorten gebe es noch Potenzial für Wohnbauflächen, die es zu nutzen gelte. Im kommenden Jahr werde der Flächennutzungsplan diskutiert und entsprechende Themen werden man einbringen.
Die CSU hält daneben auch weitere Gewerbegebiete für erforderlich. Altdorf benötige weitere zukunftsträchtige Branchen und Arbeitsplätze. Ebenso sei man auf eine Stabilisierung der Steuereinnahmen angewiesen. Da Gewerbeflächen nach dem Erfolg des Gewerbeparks an der A6 wieder knapp würden, müsse man hier im Stadtrat konstruktiv zusammenarbeiten und weitere Ideen entwickeln.

Im Zusammenhang mit der Stadt- und Veranstaltungshalle wolle man das Gutachten von Prof. Kress abwarten. Nach derzeitiger Sachlage gehe die CSU von einer Halle für Veranstaltungen mit maximal 600 Personen aus. Man habe zwei bis drei favorisierte Standorte, sei aber offen für gute Ideen. Im Vordergrund stehe eine wirtschaftliche Nutzung und eine optimale Planung, die man mit Sanierung von Altbeständen wohl nicht erreichen dürfte. Man strebe jedoch zunächst einen Konsens im Stadtrat an. Die Möglichkeiten der Verwendung der alten Stadthalle will die CSU nach wie vor untersuchen lassen. Hier sei man völlig offen, denn das Spektrum reiche von einer Sanierung und öffentlichen Nutzung bis zu einer Verwertung und Überplanung durch einen privaten Investor.
Besonderes Augenmerk müsse man, so Bernd Eckstein, auf den Haushalt 2013 legen. Wenn die Konjunkturprognosen stimmen, dann gebe es Anzeichen für eine Abkühlung, die für eine Stadt wie Altdorf sinkende Einnahmen bedeute. Aufgrund der guten Haushaltssituation der letzten beiden Jahre dürften auch die Schlüsselzuweisungen des Landes reduziert werden oder gar ganz wegfallen. Deshalb strebe man für 2013 eine vorsichtige Investitionspolitik an, dabei jedoch notwendige Maßnahmen im Blick zu behalten.

Abschließend zeigten sich die Kollegen der CSU-Fraktion und der CSU-Vorstandschaft einig: Im Jahre 2013 werde man wiederum den Dialog mit den Bürgern, den Vereinen und Verbänden, den Schulen und sozialen Einrichtungen sowie den Unternehmen suchen, um weiterhin ein sachorientierte Politik nahe am Bürger umsetzen zu können.