Gewerbefreundliches Altdorf

In der Ansiedlung von weiteren Gewerbebetrieben sieht die Altdorfer CSU eine der wichtigsten Aufgaben für den Altdorfer Stadtrat. Warum eigentlich?

Bekanntermaßen birgt die zusätzliche Erschließung von Arealen für Betriebe nicht nur Vorteile in sich. Dies bestreitet auch die CSU Altdorf nicht. Sie sieht aber in den Vorteilen entscheidende Faktoren für die Zukunft der Stadt Altdorf. Zum einen geht mit der Ansiedlung ein zusätzliches Angebot an Arbeitsplätzen einher. Zum anderen erzielt die Stadt höhere Gewerbesteuereinnahmen, was wiederum in die Attraktivität, d.h. in das Angebot für die Wohnbevölkerung investiert werden kann.

„Nachdem das ursprüngliche Gewerbegebiet an der A6 und die anschließende Erweiterung  sehr gut vermarktet wurden und sich eine Vielzahl von neuen Betrieben angesiedelt hat,gilt es jetzt, den Focus auf die Weiterführung dieser positiven Entwicklung zu legen“, so der 1. Vorsitzende Thomas Kramer.
Das beim Gewerbegebiet an der A6 zum ersten Mal durchgeführte Verfahren bei der Erschließung der Gewerbefläche hat sich als sinnvoll und erfolgreich erwiesen und sollte auch in den folgenden Jahren wieder Anwendung finden:Die Stadt Altdorf kaufte das gesamte Areal und übernahm die komplette Vermarktung des Gewerbegebiets. Der Vorteil für die Stadt bei diesem Vorgehen liegt offen auf der Hand, denn durch den Besitz der Gewerbeflächen hat der Stadtrat bei der Ansiedlung der Unternehmen ein gewichtiges Wort mitzureden und kann dadurch aktiven Einfluss auf den Branchenmix im Gewerbegebiet nehmen. Der richtige Mix kann gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten von Vorteil sein und die Planungssicherheit bei den für die Stadt ungemein wichtigen Einnahmen aus der Gewerbesteuer erhöhen.

Bei der Suche nach möglichen Standorten für weitere Gewerbebetriebe muss auf die unterschiedlichsten Faktoren geachtet werden. Eine gute Autobahnanbindung mit kurzen Wegen für die An- und Abfahrt ist dabei genauso wichtig wie die Vermeidung von unzumutbaren Belästigungen von möglichen Anliegern. Ein möglicher Standort wäre z.B. das Areal an der Westtangente am Kreisverkehr nach Ludersheim. Dieses ist problemlos von der Autobahnabfahrt zu erreichen und hat keinen unmittelbaren Anschluss an die Wohnbebauung. Weitere mögliche Standorte sind aber ebenso in der Diskussion und können weiterverfolgt werden.

Die Altdorfer CSU besichtigte das erwähnte Arealim Rahmen einer sonntäglichen Exkursion rund um Altdorf und erörterte hierbei auch die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete im Altdorfer Norden und dem Außenort Ludersheim. Danach machte sie sich vor Ort ein Bild über die Hochwasserproblematik in der Waldspitze, welche jedes Jahr die Anwohner vor großen Problemen stellt. Die Stadtratsfraktion der CSU unterstützt die Maßnahmen der Verwaltung zur Lösung des Problems im Stadtrat und wird auf eine baldige Durchführung der notwendigen Maßnahmen drängen.