Stadt hervorragend geführt und voran gebracht

In einer gemeinsamen Sitzung von engerer Vorstandschaft und Fraktionsspitze stellte die CSU Altdorf die letzten Weichen für den Wahlkampfendspurt. Wie immer kurz vor der Wahl, so der Tenor, steige natürlich die Nervosität der Beteiligten und es komme zu manchen Zuspitzungen. Die CSU werde sich aber nicht verleiten lassen, auf unsachliche Angriffe unsachlich zu antworten.

Bürgermeister Erich Odörfer war in seiner Stellungnahme vor allem wichtig, dass nach der Wahl die gute Zusammenarbeit im Stadtrat fortgesetzt werden kann. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern sei für eine bürgerlich geprägte Stadt von entscheidender Bedeutung. "Wir haben seit vielen Jahrzehnten mit den Freien Wählern hervorragend zusammengearbeitet, das geht nicht so schnell verloren, da ändern auch einige Tage Wahlkampf nichts. Altdorf braucht die Zusammenarbeit der bürgerlichen Kräfte, nur so ist eine gedeihliche Weiterentwicklung möglich", so Erich Odörfer.
"Ohne diese Zusammenarbeit wäre zum Beispiel der Umbau des Marktplatzes so nicht möglich gewesen, Stichwort Sperrung für Autos, und auch die Entwicklung der Außenorte hätte so nicht stattgefunden, wie jeder weiß, der die Aussagen der Parteien über die Jahre verfolgt hat."

Auf das Thema Miteinander und Bürgerbeteiligung angesprochen, betonte Erich Odörfer: "In meiner Amtszeit habe ich dies geradezu vorbildlich vorgelebt. Ich war nicht nur all die Jahre ein Bürgermeister zum Anfassen, war immer vor Ort, auch in den Außenorten, was mich übrigens von anderen deutlich unterscheidet. Ich habe zum Beispiel beim Marktplatzumbau mit den verschiedenen Befragungen und Expertengremien Bürgerbeteiligung mustergültig durchgeführt. Ähnliches gilt auch für den Stadtentwicklungsprozess ISEK. Besser geht es nicht!"

Der Landtagsabgeordnete Kurt Eckstein betonte, wie eminent wichtig es für Altdorf sei, dass Erich Odörfer Bürgermeister bleibe. Odörfer bewerbe sich nach sechs erfolgreichen Jahren erneut.
Erich Odörfer habe in diesen sechs Jahren, zusammen mit dem Stadtrat und der Stadtverwaltung sowie mit Unterstützung vieler Menschen aus der Altdorfer Bürgerschaft, die Stadt hervorragend geführt und vorangebracht.
Eckstein rief einige Punkte in Erinnerung: Schuldenabbau von rund elf Millionen im Jahre 2006 auf vier Millionen Euro 2011 und im selben Zeitraum stiegen die Rücklagen von zwei auf elf Millionen an.

Trotzdem erfolgten viele Investitionen in diesen Jahren: Westumgehung mit Entlastung der Innenstadt und damit verbunden die Verbesserung der Situation der Radfahrer in Ziegelhütte; Unterführung Richtung Weinhof; Vermarktung und Erweiterung des Gewerbegebietes an der A 6, von Erich Odörfer zur Chefsache erklärt, von einigen als Millionengrab verhöhnt, wurde zur Jobmaschine und zum Gewerbesteuerbringer.

Marktplatzumgestaltung, Rathausneubau, Abschluss der Kanalbaumaßnahmen mit Straßenneubauten in den Außenorten, Flur- und Dorfneuordnung, Erhöhung der Vereinsförderung, Schulsanierungen und noch vieles mehr.
Es werde allgemein anerkannt, dass sich in diesen sechs Jahren Altdorf sehr zu seinem Vorteil verändert hat. Vor allem Auswärtige, die nicht jeden Tag in Altdorf sind, würden dies fast mehr merken als jene die hier leben und die Fortschritte täglich miterleben. Eckstein: "Diese positive Entwicklung hängt sehr viel mit der unermüdlichen Arbeit von Erich Odörfer zusammen."

Er persönlich halte nicht viel von Sternzeichen, aber von dem, wie der Steinbockmann beschrieben werde, trifft doch sehr viel auf Erich Odörfer zu: "Er ist umsichtig, klug und durchsetzungsstark. Er wird immer das tun, was er als seine Pflicht ansieht. Er ist ein überzeugter Anhänger der Zielstrebigkeit und weiß, dass alles Talent der Welt nichts nützt, wenn man nicht fleißig ist. Das ist der Schlüssel zu seinem Erfolg im Beruf. Er ist praktisch, entschlossen und ehrgeizig. Trifft ihn Unheil oder Missgeschick, ist er zäh, widerstandsfähig und beginnt von vorne."

Odörfer, so Eckstein, sei einer der erfolgreichsten Bürgermeister, die er kenne und er habe in über 20 Jahren Arbeit im Bayerischen Landtag viele Bürgermeister quer durch Bayern kennen gelernt.
"Er ist hervorragend vernetzt im Landkreis als Kreisrat, als Mitglied des Bayerischen Gemeindetages und Städtetages, wo er in wichtigen Ausschüssen Sitz und Stimme hat und durch seine langjährigen Verbindungen in die Parlamente und Ministerien."

Er appelliere deswegen an die Altdorfer, Erich Odörfer bei der Stichwahl erneut das Vertrauen als 1. Bürgermeister auszusprechen. Eckstein abschließend: "Ich bin überzeugt, dass er sich auch in der nächsten Amtsperiode mit aller Kraft für die Belange der Bürger der Stadt Altdorf mit all seinen Außenorten einsetzt, um auch weiterhin die positive Entwicklung Altdorf fortzusetzen."

Dr. Bernd Eckstein, Fraktionsvorsitzender der CSU, ging dann noch kurz auf das einzige Wahlkampfthema ein, das die Konkurrenz gefunden zu haben glaubt, auf die angeblich schlechte Stimmung im Rathaus. "Natürlich ist ein Chef, der eine Verwaltung umbaut, nicht immer nur beliebt. Ein Partymeister wie Wowereit in Berlin ist noch lange kein guter Chef, und die Ergebnisse von Wowereit sind ja auch verheerend, siehe Großflughafen Berlin.
Aber der Umbau in der Verwaltung war notwendig, man denke nur an die dauernden Klagen in der Zeit vor Erich Odörfer über Verwaltung und Bauhof. Da hat ganz Altdorf gefordert, dass etwas passieren muss. Aber das ist Vergangenheit, die Aufregung in der Belegschaft hat sich schon lange gelegt.

Die Erfolge des Umbaus sind jetzt sichtbar und die Belegschaft genießt jetzt auch die neu erworbene Anerkennung der Bevölkerung. Die Arbeitsbedingungen wurden übrigens auch durch viele Maßnahmen verbessert, zum Beispiel durch das neue Rathaus mit endlich zumutbaren Büros.

Dass es aber natürlich im Einzelfall mal Probleme mit einzelnen Mitarbeitern geben kann, ist ganz normal, wie jeder Chef weiß.
Allerdings, infam wird es, wenn man dann Erich Odörfer mit Einzelfällen angreift, wohl wissend, dass er sich da nicht wehren kann, weil er natürlich als Vorgesetzter an seine Schweigepflicht gebunden ist. Doppelt infam, wenn die Angriffe von Leuten kommen, die sehr wohl aus nichtöffentlicher Sitzung wissen, was wirklich Sache ist, und dreifach infam, wenn man dann noch das Gerücht in die Welt setzt, dass eine Mitarbeiterin der Stadt gekündigt hätte.
Wenn dann diese Mitarbeiterin wagt, von sich aus zu erklären, dass sie sich in Altdorf sehr wohl fühlt, dass sie gar nicht daran denkt, zu kündigen und dass sie sich persönlich von den Gerüchten verletzt fühlt, dann ist man furchtbar empört, dann hat natürlich das alles Erich Odörfer inszeniert. Dass auch Mitarbeiter das Recht haben, ihrer Meinung Ausdruck zu geben, auf die Idee kommt man überhaupt nicht. Soviel zum Führungsverständnis der Kritiker."

Erich Odörfer gab sich am Ende aber wieder versöhnlich. "Die Wahlkampfübertreibungen werden bald vergessen sein, die Bevölkerung fällt ja schon lange nicht mehr darauf herein. Und ab nächsten Montag steht nur eines wieder im Vordergrund, die Arbeit für Altdorf."