Gesundes Wachstum für die Stadt Altdorf

Die Altdorfer CSU besuchte das neue Wohnbaugebiet Rascher Straße. Dabei erörterten die Mitglieder die Problematik von sinkenden Einwohnerzahlen und den daraus resultierenden Folgen auch für Altdorf. In vielen Gegenden Ost- und Norddeutschlands sind die Folgen schrumpfender Bevölkerungszahlen leider sehr deutlich zu beobachten. Mit der sinkenden Anzahl der Bevölkerung nimmt auch die Kaufkraft ab. Als Folge davon müssen Geschäfte schließen und die Versorgung vor Ort ist nicht mehr gewährlistet. Parallel dazu nimmt auch die Fürsorge durch Ärzte und Krankenhäuser ab und es entstehen fernab vieler Gemeinden einzelne überregionale Zentren, welche diese Versorgung übernehmen müssen.

Und leider geht die Spirale immer weiter. Mit dem häufig anzutreffenden Wegzug der jungen Generationen nimmt dann die Geburtenrate in diesen Bereichen noch stärker ab, es müssen Kindergärten und Schulen geschlossen werden, soziale Brennpunkte entstehen und die Lebensqualität dieser Städte und Landkreise sinkt rapide. Sich aus diesem negativen Trend zu befreien und wieder zu wachsen ist äußert problematisch, wenn nicht gar unmöglich, da auf Grund geringerer Bevölkerung und reduzierter Wirtschaftsleistung auch die öffentlichen Gelder für Instandhaltung und Investionen mehr und mehr fehlen.

Daher muss man dringend solchen Automatismen entgegenwirken. Das Ziel muss die Ansiedlung neuer Bewohner und junger Familien sein. Diese Notwendigkeit haben bereits viele Gemeinden und Städte erkannt. Auch die Altdorfer CSU verfolgt dieses Ziel und befürwortet die gesunde und nachhaltige Neuerschließung von Wohngebieten. Dabei gilt: „Was zählt, sind nicht die Flächen, welche als freie Wohnbauflächen auf dem Papier zur Verfügung stehen, sondern die wirklich verfügbaren Grundstücke,“ so der 1. Vorsitzende der Altdorfer CSU Thomas Kramer. „Grundstücke, die vom Eigentümer nicht veräußert werden stehen dem Markt nicht zur Verfügung und können somit nicht eingerechnet werden.“ Aus diesem Grund fehlen in Altdorf zurzeit massiv freie Wohnbauflächen. Hierfür wurden in Altdorf im letzten Jahr zwei Lösungsansätze auf den Weg gebracht: Mit den Wohngebieten an der Rascher und der Riedener Straße wird der Druck sicherlich gemildert. Das für den Bereich Rascher Straße beschlossene Programm für junge Familien wird hoffentlich auch Anklang finden und junge Familien nach Altdorf locken. Darüber hinaus muss aber auch ein Programm entwickelt werden, welches die Ausweisung weiterer Wohnbebauungs- und Gewerbeflächen in Altdorf zum Inhalt hat. Wir benötigen ein gesundes Wachstum, denn nur so werden wir eine positive und lebensfrohe Zukunft mit einer intakten Infrastruktur für die Stadt Altdorf gestalten können.