Bei der SENIOREN-Union ist man sich sicher: Die europäische Einigung brachte endlich Frieden für die Völker Europas.

Angesichts der bevorstehenden Europawahlen wollte man sich bei der SENIOREN-Union wieder einmal grundsätzlich mit dem Thema „Europa" beschäftigen, denn das vereinte friedliche Europa ist nichts Selbstverständliches. Die Älteren können sich noch aus eigener Erfahrung gut daran erinnern, dass sich die Staaten Europas bitter bekriegten und durch diese Feindschaften viel Leid über die Menschen herein brach.

Über 60 Jahre Frieden, das ist das Ergebnis der Verständigungspolitik der europäischen Staaten.

Einen ausgesprochenen Fachmann in Sachen Europa hat die SEN in ihren eigenen Reihen, Dr. Gerhard Beuschel, der in vielfältigen Funktionen in der EUROPA-Union tätig ist. Er zeigte eindrucksvoll in 52 Punkten die Erfolgsgeschichte der Europäischen Union auf.
Zwar war die Landwirtschaft bislang der größte Nutznießer der EU, davon profitierten aber auch alle Verbraucher durch ein stets gesichertes Angebot an Nahrungsmitteln zu erschwinglichen Preisen. Überhaupt ist unser Leben ohne die EU nicht mehr vorstellbar. Der EURO ist zu einer Weltwährung geworden; ohne ihn hätte uns die Weltwährungskrise noch viel stärker getroffen. Die EU hat im internationalen Vergleich die stärkste Wirtschaftskraft. Ca. 70 % des deutschen Außenhandels gehen in Länder der EU, was für unsere Arbeitsplätze in Deutschland und besonders auch in Bayern lebensnotwendig ist. Zeichen setzen auch die Umweltstandards der EU.
Aber nicht nur in wirtschaftlichen Bereichen ist die EU einzigartig auf der Welt; die Menschrechts-Charta der Europäischen Union ist Beispiel gebend für viele demokratische Verfassungen weltweit.

Sicherlich schimpfen wir manchmal über einen überbordenden Bürokratismus aus Brüssel, aber der Ärger darüber sollte uns nicht die Sicht versperren auf das großartige Werk der europäischen Einigung, das von Robert Schuhmann und Konrad Adenauer Grund gelegt wurde.

Man war sich einig, dass es außerordentlich wichtig ist, am 7. Juni zur Wahl zu gehen und viele Mitbürger ebenfalls zum Wählen aufzurufen. Schließlich soll auch im zukünftigen Europäischen Parlament der Freistaat Bayern würdig und ausreichend vertreten sein.