Besuch des Mehrgenerationenhauses in Röthenbach

Die Vorstandschaft der Altdorf CSU besuchte das Mehrgenerationenhaus in Röthenbach an der Pegnitz und diskutierte über die Möglichkeiten für eine entsprechende Einrichtung in Altdorf. Das von der ehemaligen Familienministerin Ursula von der Leyen ins Leben gerufene Aktionsprogramm sah den Bau von Mehrgenerationenhäusern in jedem Landkreis vor. Ziel war es, das Miteinander und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern sowie der Aufbau von nachbarschaftlichen und familiennahen Netzwerken.

Im Röthenbacher Mehrgenerationenhaus sind neben den drei hauptamtlichen Sozialpädagogen rund vierzig ehrenamtliche Helfer tätig.  Sie bieten ein weitreichendes und umfassendes Angebot an. Neben dem „Offenen Treff" mit Kaffee und Kuchen werden noch weitere Aktivitäten wie z.B. Hausaufgabenbetreuung, Vorträge, Computerkurse für Senioren, Krabbelgruppen, Leseabende und die Integration von ausländischen Mitbürgern angeboten. Für die Finanzierung stehen Bundesmittel sowie Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Bei einer Umsetzung in Altdorf würde diese Mittel leider nicht zur Verfügung stehen und die Finanzierung der Einrichtung müsste auf anderem Weg sichergestellt werden. Den Hauptanteil dieser Kosten müsste aus diesem Grund wohl die Stadt Altdorf übernehmen. Ob sich daher ein solches Haus auch in Altdorf realisieren lässt, ist von einem finanzierbaren Konzept abhängig. Eine eins zu eins Umsetzung des in Röthenbach praktizieren Modells ist bei einem jährlichen Finanzaufwand im sechsstelligen Bereich sicherlich äußerst schwierig und wohl nicht realisierbar. Daher ist ein großes Maß an Kreativität bei der Entwicklung des Finanzkonzeptes gefragt. Dieses könnte z.B. die Bündelung des gesamten sozialen Angebotes der Stadt Altdorf, unter der Berücksichtigung der Jugend- und Seniorenarbeit, beinhalten. Grundlage für die Umsetzung muss aber ein breiter Konsens in der Altdorfer Bevölkerung sein.